Hin und wieder kann es vorkommen, dass der vierbeinige Freund plötzlich Durchfall bekommt und der Hundehalter vor dem Tierarztbesuch erst einmal versuchen möchte, das Problem selbst in den Griff zu bekommen. Hierfür finden sich verschiedenen Möglichkeiten, sollte der Durchfall jedoch über längere Zeit andauern und eventuell mit Fieber und Erbrechen verbunden sein muss der Hund unbedingt zum Tierarzt! Auch wenn der Durchfall Blut enthält, muss unbedingt der Veterinär konsultiert werden!

Was löst den Durchfall bei Hunden aus?

Die Ursachen für Durchfall beim Hund sind sehr breit gefächert. Beispielweise wird Durchfall häufig durch eine Unverträglichkeit gegenüber dem Futter, eine Vergiftung oder durch eine Infektion ausgelöst. Kurzzeitige Durchfälle sind nicht selten auch das Resultat von Angst und Nervosität und grundsätzlich gestaltet sich die Behandlung von langanhaltendem und starkem Durchfall durch den Tierarzt entsprechend der Auslöser sehr unterschiedlich.

Was kann der Hundehalter tun?

Für die Erstversorgung des unter Durchfall leitenden Hundes finden sich mehrere Möglichkeiten. In erster Linie sollte der Hundehalter seinem Tier für 12 bis 24 Stunden kein Futter, sondern nur Wasser anbieten. Nach dieser Zeit ist für den Hund Schonkost angesagt, wie beispielsweise etwas gekochter Reis mit Hühnchen (ohne Knochen!). Wasser muss der Hund stets in ausreichender Menge zur Verfügung haben, denn durch Durchfall kann sich sehr schnell eine Austrocknung beim Hund einstellen. Des Weiteren bietet sich die Möglichkeit, dem Hund ein rein pflanzliches oder auch homöopathisches Mittel gegen Durchfall zu verabreichen, welches jedoch unbedingt für Hunde und nicht für den Menschen bestimmt sein sollte! Klingt der Durchfall trotz dieser Maßnahmen nicht ab, besteht eine ernste Gefahr für den Hund und daher muss umgehend ein Tierarzt konsultiert werden!

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