Hund Fell

Schönes Fell & Haut haben nicht nur mit äußerer Pflege zu tun, sie spiegeln auch den gesamten Gesundheits- und Schönheitszustand des Vierbeiners wider. Wie beim Menschen ungesundes Essen zu fettiger Haut, strähnigem Haar usw. führt, kann das auch beim Hund so sein. Man muss bei der Ernährung auf Qualität achten, gutes Hundefutter enthält alles, was der Hund braucht. Was also auch Haut und Haar schützt und stärkt. Man kann davon ausgehen, dass ein billiges Trockenfutter keine gute Qualität haben kann. Aber bei teurem Trockenfutter ist der Preis nicht unbedingt ein Garant für hochwertige Inhaltsstoffe. Da ist es gut, sich die Deklaration gut durchzulesen. Hilfreich ist auch die Beratung von einem Ernährungsberater. Er rät beispielsweise auch zur Zusammenstellung verschiedener Rationen und kann Tipps zu einem vollwertigem und artgerechtem Futter geben.

Denn gesunde Ernährung bringt schönes Fell

Enthält das Futter keine Omega-3-Fettsäuren, sollte man Fisch- oder Lachsöl zugeben, oder auch Leinöl. Bei Überlastung der Haut kann es zu Hautreizungen oder Entzündungen kommen, die auch mit Juckreiz einher gehen. Das es gar nicht erst dazu kommt, ist die Leistungsfähigkeit der inneren Entgiftungsorgane entscheidend. Man kann der Niere und Leber zu Kraft verhelfen durch Kräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn, die man im Frühjahr kleingeschnitten unter das Futter mischt. Auch bei einer vollwertigen Ernährung, kann eine Nahrungsergänzung für Haut und Haar sinvoll sein. Bei manchen Tieren, vor allem älteren, ist aber der Fellwechsel sichtbar schwer. Hier kann eine Unterstützung durch hochwertige Öle mit einem Omega-3-6-9 Anteil hilfreich sein, wie z.B. in unserem SHINE enthalten sind.

Haariges von unserem Vierbeinern

Hund FellFell und Haut sind der Spiegel für die Gesundheit des Hundes. Umso wichtiger ist, dass man das Haarkleid seines Hundes kennt und typgerecht pflegt.

Kurze Haare und nichts darunter – Die brauchen keinen Hundefriseur, beispielsweise Wind- und Rennhunde. Deren Haare sind nur 1 cm lang und sie haben keine Unterwolle. Alle 6 – 8 Wochen ersetzen sie die alten Haare gegen neue, meist unbemerkt. Jedes Haar hat eine genetisch festgelegte Lebensdauer. Etwas Gutes kann man mit einer wöchentlichen Massage mit eine Gumminoppenbürste tun, das regt die Durchblutung der Haut an. Außerdem verhindert es, dass sich die kurzen Haare auf Kissen oder Kleidern verewigen.

Stockhaar – so nennt man das Fell von Hunden, deren Deckhaare weniger als 4 cm lang und glatt sind, und dichte Unterwolle haben. Diese wird zweimal im Jahr erneuert, die oberen sechsmal. Im Herbst sterben die kurzen, feinen Wollhaare des Sommers ab und die erste Winterwolle kommt hervor. Die feinen Unterwollhärchen müssen jetzt ausgebürstet werden. Im Spätsommer einmal täglich, im Frühjahr sogar zweimal am Tag.

Wenn Unterwolle und Deckhaar gleich lang sind, ist das zwar sehr schön und kuschelig. Aber so ein Hund haart ganzjährig. Im Sommer ist der Hund deswegen ziemlich hitzeanfällig. Jederzeit sollte man den Hund so oft es geht, bürsten, so bleibt das sog. Doppelfell luftig.

Dann gibt es die Hunde wie die Terrier beispielsweise. Die haben eine Unterwolle, bedeckt von rauen, längeren, oft auch lockigen oder gewellten Grannenharen. Die bleiben oft stecken, wenn wie abgestorben sind. Deshalb muss das alle 4 – 6 Monate ausgezupft werden, macht also viel Arbeit. Das Auszupfen kann man per Hand oder mit einem Trimm-Messer machen. Wer es besonders schön haben will, lässt den Hund am besten trimmen.

Dann gibt es die Pudel, Doodles und einige andere Hunde, die keine Unterwolle haben und die gelockten Deckhaare nicht ausfallen. Also haaren sie auch nicht, das macht sie besonderes für Menschen geeignet, die allergisch gegen Hundehaar sind. Gepflegt werden müssen die Haare natürlich, mit Schere oder Rasierer. Sonst verfilzen die Locken und wachsen immer weiter. Da kann es sein, dass sie leider muffig riechen. Bürsten kann man, muss man aber nicht.

Fellgeruch bei nassen Hunden – woher kommt das?

Hunde riechen manchmal streng, besonders wenn sie nass sind. Das Fell hat dann einen charakteristischen und für nicht Hundebesitzer meist ein sehr unangenehmen Geruch. Wie kommt das?
Dazu muss man wissen, dass ein Hund ein regelrechter Mikrokosmos ist. Im Hundefell leben Abertausend Bakterien und Hefen. Laut Veterinärmedizinerin Claudia Nett-Mettler für Dermatologie riecht jeder nasse Hund etwas übel oder ranzig – ob nach einem Bad im See oder einer Gassi-Runde durch den Regen. „Aufgrund des Kontaktes mit Wasser werden die von Mikroorganismen produzierten Stoffwechselprodukte freigesetzt.“ Dadurch entsteht der klassische „Nasserhund“ Geruch des Vierbeiners. Sobald der Hund wieder getrocknet ist, verschwindet der Gestank. Diese Hefen und Bakterien im Hundefell sind aber weder schädlich noch krankhaft, das ist ja das Gute daran. Sie produzieren organische Verbindungen, die uns als übel riechende Gerüche vorkommen. Das kommt daher, wenn Wasser im feuchten Fell verdunstet, werden diese Stoffe gelöst. Dann werden sie in die Luft getragen. So kommt der fiese Geruch zustande.

Was für die Pflege unseres Hundes

Hund NassMan wird heutzutage überschwemmt mit Angeboten im Tierladen oder Internet zur Hundepflege. Doch laut Hundefriseur sind lediglich ein paar kleine Dinge nötig, um für ein glänzendes und gesundes Fell des Hundes zu sorgen. Da wäre als erstes natürlich eine Bürste. Das ist für jede Rasse wichtig. Für Hunde mit Kurzhaar gibt es Noppenbürsten. Je länger die sind, um so mehr erreicht man beim Bürsten. Für alle anderen Rassen mit lockigem oder längerem Fell wird eine Drahtbürste empfohlen. Je länger des Fell, desto länger sollten die Pins sein. Das ist wichtig, damit man nah genug an die Haut rankommt und dass Fell dann nicht verfilzt. Eine gute Drahtbürste ist nicht kratzig und besteht aus einem nicht rostenden Material.

Ein guter Kamm sollte in keinem Hundehaushalt fehlen. Nach dem Bürsten ist das sehr effektiv. Denn man sollte immer das Fell noch durchkämmen, um kleine Verfilzungen heraus zu bekommen. Besonders für die sog. Coat Rassen, wie Tibet Terrier, Briard, Bearded Collie. Denn nur mit dem Kamm kann man die Unterwolle entfernen – sonst wird die Farbe des Fells blasser und die Luftzirkulation geringer. Dadurch verfilzt das Fell schneller. Kämme gibt es natürlich in vielen Ausführungen: mit und ohne Griff, mit oder drehbaren Zinken usw. Dann sind auch die Materialien verschieden: Holz, Metall oder Plastik. Wichtig ist dabei, dass man sie vor Kauf in die Hand nimmt, um sie zu testen.

Viel Erfolg und gutes Gelingen – im Sinne der Gesundheit Deines Hundes.

Deine Sandra von DOG FIT by PreThis®

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