Hund-AutoHunde machen manchmal Stress im Auto, sie hecheln, speicheln, bellen und zittern. Man sollte seinen Vierbeiner frühzeitig daran gewöhnen, sehr langsam vorgehen dabei und ihm Sicherheit im Auto geben. Beispielsweise dass man ihn zu Hause an eine Box gewöhnt, in der er Halt hat und sich sicher fühlt. Hat man das geschafft, gewöhnt man ihn im Auto an die Box, auch dabei sollte man langsam und vorsichtig vorgehen. Das Training ist das Gleiche wie die an die Rückbank oder den Kofferraum.

Spielerisch mit dem Hund weiter lernen

alle Türen öffnen und etwas sehr leckeres mitnehmen, Fleischwurst oder Ähnliches bieten sich da gut an. Dann den Hund ins Auto locken, wenn er die Wurst frisst, ist das prima – denn Stress und Fressen geht nicht. Belohnung gibt es für kleinere Schritte, beispielsweise wenn er seine Pfoten auf die Einsteighilfe setzt und so Kontakt mit dem Auto aufnimmt. Die Übungen sollte man übrigens auf ein Wochenende oder mehrere Tage ausdehnen. Dann ist gut, wenn der Hund durch das Auto gehen soll oder springen – rein und raus. Wenn er es mit Freuden macht, ein Fenster öffnen und eine Tür schließen. Die Fleischwurst wird dann durch das Fenster gereicht. Wenn er sie nimmt, sofort die Tür öffnen. Das geht nicht mit einem Mal. Geht man zu schnell vor, hat der Hund Stress, muss man evtl. noch mal von vorn anfangen.

Stress hat der Hund, wenn er kein Leckerchen nimmt

Erst, wenn man die Türen schließen kann und er beispielsweise auf der Rückbank sitzen bleibt, dazu setzen und ihn füttern. Wenn das gut klappt, das Auto starten und wieder ausmachen – er sollte es hinnehmen. Wenn er ruhig in der Box, auf dem Rücksitz oder im Kofferraum sitzen bleibt und Leckerchen nimmt, sehr sanft versuchen loszufahren. Am besten rollt man erst auf die Straße und dann wieder zurück. Dann die Tür öffnen und mit dem Hund ein Spielchen machen – zum Beispiel den Hund nach einen Leckerchen suchen lassen. Nasenarbeit entspannt und macht müde. Ingwer behebt Schwindel beim Autofahren, vielleicht trinkt er Ingwer-Wasser oder Globuli. Der beste Rat ist, viel spielerisch trainieren. Wenn der Hund verstanden hat, dass Autofahren zu Spiel und Spaß führt, dann hat man es bald geschafft. (Die Autorin hat schon mehrere Hunde erlebt im Laufe der Jahre, die meisten waren ganz verrückt nach Autofahren. Einer sprang gleich hinein, wenn er eine Autotür offen sah.)

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