hund-leinenDie Leine ist auch dazu da, um eine Verbindung zwischen Mensch und Hund zu schaffen. Man sollte sie aber keinesfalls dazu benutzen, den Hund zu maßregeln oder wie verrückt daran rumzureißen. Andererseits ist sie natürlich auch nicht dazu da, um sich an ihr festzuhalten und sich von seinem Hund durch die Gegend ziehen zu lassen.

Mag der Hund die Leine überhaupt?

Viele Hundebesitzer meinen auch, dass der Hund es ihnen übel nehmen könnte, wenn man ihn anleinen will. Beispielsweise wenn er gerade mit anderen Hunden spielt. Sie denken, dass der Hund das als negativ empfindet, wenn er jetzt nicht mehr herumtollen kann. Hundetherapeuten sehen das aber als gutes Beispiel dafür, wie viele die Hunde unbewusst vermenschlichen. Tatsächlich sei es so, dass wir selbst mit der Leine Unfreiheit verbinden. Bei einer guten Mensch-Hunde-Beziehung würde es nämlich dem Hund gar nichts ausmachen, an der Leine neben seinem Menschen herzulaufen. Im Gegenteil, er genießt es sogar, wird erklärt, da es ja seiner Natur entspricht, uns zu folgen.

Leine Ja oder Nein?

Das sollte eigentlich gar kein Thema sein, denn die meisten Hunde leben in einer Umgebung, wo sie sowieso zumindest zeitweise an der Leine gehen müssen. Darum plädieren die Fachleute dafür, jeden Vierbeiner von Anfang an mit ihr vertraut zu machen. Dann ist sie nämlich für ihn etwas ganz Normales. Aber viele Hundehalter denken, ein Hund fühle sich nur dann gut, wenn er ohne Leine neben einem herlaufen kann. Es ist aber so, dass Leinenlosigkeit nicht automatisch Freiheit bedeutet.

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