Salmonellen sind die mitunter häufigste Darmerkrankung bei Hunden und können sowohl zu einem chronischen Gesundheitsproblem als auch zu einer Blutvergiftung bei Hunden führen. Zudem besteht bei einer Infektion mit Salmonellen immer die Gefahr, dass sich auch der Halter mit diesen Darmparasiten ansteckt. Wie zeigen sich Salmonellen beim Hund, wie stecken sich die Hunde an und was kann der Halter gegen eine Salmonelleninfektion bei seinem Tier tun?

Ansteckung mit Salmonellen durch rohes Futter

Salmonellen sind Bakterien, die vor allem sehr häufig in rohem Geflügelfleisch und auch in rohen Eiern vorkommen. Werden dem Hund oft rohes Geflügel und rohe Eier gefüttert, so steigt die Gefahr einer Ansteckung mit Salmonellen gravierend an! Ein geschwächtes Immunsystem des Hundes hebt das Risiko auf Salmonellen noch zusätzlich an, da der Hundekörper durch die schwachen Abwehrkräfte nicht in der Lage ist, eigenständig gegen die Salmonellen vorzugehen.

Die Symptome von Salmonellen bei Hunden

Die Symptome einer Salmonelleninfektion können sich recht unterschiedlich gestalten, doch zumeist lösen die Darmparasiten bei Hunden Erbrechen, Fieber, Durchfall oder Verstopfung und mit der Zeit auch eine Gewichtsabnahme des Tiers aus. Zudem können sich durch das ständige Erbrechen und durch den Durchfall auch Austrocknungserscheinungen bei den betroffenen Tieren einstellen.

Wie werden Salmonellen bei Hunden behandelt?

In erster Linie muss dem Hund ein entsprechendes und gegen Salmonellen wirksames Antibiotikum verabreicht werden, in besonders schweren Fällen einer Salmonelleninfektion setzt der Tierarzt auch Infusionen ein. Zudem ist es wichtig, den Durchfall der Tiere zu stoppen, damit sich kein weiterer Nährstoffverlust und auch kein Flüssigkeitsverlust mehr einstellt. Der Hundehalter sollte strickte Hygienevorschriften beachten, damit sich die Salmonellen nicht auf den Menschen übertragen.

Was kann der Hundehalter prophylaktisch gegen Salmonellen tun?

Einen umfassenden Schutz vor Salmonellen gibt es leider nicht, dennoch sollte das Futter für den Hund, vor allem Geflügel und Eier, immer vor dem Verfüttern gut erhitzt werden, um die Salmonellen abzutöten. Zudem ist es ratsam, Futterreste, die der Hund nicht sofort frisst, nicht all zu lange stehen zu lassen und zu entsorgen. Auch die Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte des Hundes kann einen wesentlichen Beitrag zur Prophylaxe gegen die Salmonellen leisten.

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