chihuahua-lesenKommandos oder Signale sind sehr wichtig im Zusammenleben zwischen Hund und Mensch. Nicht nur die bekannten Kommandos sind wichtig, auch die manchmal unterschätzten sind im Alltag sehr nützlich. Hunde sind große Spezialisten darin, unsere Körpersprache zu deuten. Aber man sollte auch mal testen, ob der Hund ein Signal befolgt, ohne das Herrchen vor sich zu sehen. Das kann man gut mit einer Milchglastür feststellen. Durch die Tür gehen und der Hund bleibt. Sagen Sie laut „Platz“, „Sitz“ „Steh“ usw. Man wird überrascht sein, wie viele Wörter außer Leckerli er versteht.

„Aus“ ist nicht gleich „Aus“

Beispielsweise das Kommando „Nein“, ist ja bekannt. Aber es gibt einige Abstufungen. Beispielsweise man kommt auf der Straße an einem Pferdeapfelhaufen vorbei, das ist ja eigentlich ein Leckerbissen für den Hund. Ganz am Anfang sollte man sagen, „Lass es.“ Vielleicht sogar mit vielen scharfen „s“. Der Hund schaut zum Herrchen hoch, schnuppert aber an den Äpfeln. Dann „Nein, lass es“. Der Hund probiert trotzdem daran, „Aus, Pfui“. Der Hund hört immer noch nicht und probiert mal dran.

Übungen für den Hund

Da muss man sehen, wie man es noch besser ausdrücken kann. Ein gute Übung wird öfters vorgeschlagen: Auf eine Wiese eine Dose stellen mit Leckerchen. Erst die Dose in die Hand nehmen, „Lass es“ signalisieren, damit der Hund vorbei geht. Klappt es, gibt es eine Belohnung. Dann auf den Boden stellen und selbst ein Stück weggehen. Dann sollte es auch klappen mit entsprechendem Signal. Das gut trainierte „Lass es“ kann manchmal lebensrettend sein.

Ein Kommando reicht nicht immer aus

Wichtig ist auch der Unterschied von „Fuß“ und „Bei“, grundsätzlich steht der Schutz des Hundes an erster Stelle. Auch vor anderen, damit können Menschen gemeint sein, die uns begegnen. Man wird ja oft konfrontiert mit sog. Zwangsstreichlern, nicht fragende Fütterer usw. Der Schutz gilt aber auch vor anderen Hunden, besonders bei Leinenbegegnungen. Daher ist es sinnvoll, wenn der eigene Körper mit Konfrontation mit anderen Leinenhunden, Joggern, Müttern mit Kinderwagen und Radfahrern dazwischen ist. Da sollten wir unseren Hund an unsere andere Körperseite nehmen – immer hinten herum mit dem Signal „Fuß“-links oder „Bei“, rechts. So gibt es verschiedene Kommandos, die man antrainieren sollte.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.