wolf-heulenIn vielen Filmen, besonders Westen, ist das Heulen von Wölfen und Kojoten zu hören. Warum heulen unsere Haustiere eigentlich? Wenn auch nicht soviel wie ihre wilden Verwandten. Die Vorfahren, also die Wölfe heulen aus bestimmten Gründen.

Warum tun Hunde das?

Einmal um das Rudel zur Jagd zusammenzurufen. Das ist am frühen Abend oder am Morgen. Es hat den Grund, die Wölfe zu alarmieren, die schon oder noch schlafen. Da unsere Haushunde sich darum nicht mehr zu kümmern brauchen, weil sie ihr Futter vorgesetzt bekommen, müssen sie auch nicht mehr heulen. Heulen hat aber auch einen bestimmten sozialen Zweck, so erläutern die Fachleute. Wenn Wölfe (oder für uns Hunde) heulen, kommen die anderen zusammen und stimmen in das Geheul ein. Hunde tun es häufig, wenn man sie allein lässt oder von der Familie isoliert hat. Das ist ein Heulen aus Einsamkeit und der Versuch, andere Hunde oder die Menschen, die der Hund ja als Rudelmitglieder betrachtet, zusammenzurufen.

Heulen ist nicht gleich heulen

Man hat auch heraus gefunden, dass Heulen nicht gleich Heulen ist. Da unterscheiden die Experten zwischen „Jaul-Heulen“ und „sozialem Heulen“. Das erstere wird mit stark verlängerter letzter Note gemacht. Es bedeutet, dass man einsam ist oder sich vernachlässigt fühlt. Das zweite ist das klassische Heulen, das mit einem anhaltenden langen Ton gemacht wird. Manchmal erst heller, dann dunkler. Es ist für uns wohlklingender. Es bedeutet, dass man hier ist oder dass man sein Revier verteidigt. Es wird auch oft auf das Jaul-Heulen eines anderen Hundes geäußert, um ihm zu zeigen, dass er ihn hören kann. Da kann es manchmal sein, dass sowas zu einem gemeinsamen fröhlichen Chorgesang ausartet. Das kann eine ganze Weile anhalten und die Nachbarschaft aufschrecken.

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