hund-demenzEine sehr interessante Abhandlung war zu lesen über diese „Krankheit des Vergessens“. So nannte der Neupathologe und Psychiater Dr. Alois Alzheimer diese bisher unerforschte Krankheit, die er entdeckt hatte. Das war im Jahre 1906. Es dauerte aber noch fast 100 Jahre, bis diese Krankheit auch in der Veterinärmedizin eine Rolle spielte. Es ist erwiesen, dass auch bei Hunden, genau wie beim Menschen der Verlust der geistigen Fähigkeiten auftreten kann. Der Befund ist als „Hunde-Alzheimer“ bekannt. Manche Symptome sind ähnlich wie beim Menschen. Beim Hund werden sie meist erst in einem späten Stadium erkannt. Das erklärt auch, warum nur wenige Hunde mit Demenz medizinisch behandelt werden.

Demenz auch bei Hunden!

Auch bei Hunden tritt die Krankheit erst im fortgeschrittenen Lebensalter auf, im Gehirn des Hundes sterben ebenfalls Nervenzellen ab, die für Gedächtnisfunktionen usw. zuständig sind. Erste Symptome können aber bereits mit sieben Jahren auftreten. Statistisch gesehen erkrankt jeder vierte Hund an Demenz, was wenig bekannt ist. Der Psychologe Stanley Coren von der University of British Columbia in Vancouver habe erforscht, über welche geistigen Fähigkeiten Hunde verfügen. Das sind Denken, Erkennen, Lernen, Vergleichen, Urteilen und das Vorstellungsvermögen, die Fähigkeit Schlussfolgerungen zu ziehen und das Gedächtnis gehören auch dazu. Hunde, verfügen sowohl über ein begrenztes abstraktes Denken wie auch über ein räumliches Vorstellungsvermögen, hinzu kommt auch die Informationsverarbeitung von Vorwissen. Nun ist es so, dass die Abgrenzung zwischen natürlichem Älter werden eines Hundes und einer Demenzerkrankung oft nicht eindeutig zu erkennen ist.

10 Symptome die für sprechen können

  • Desorientiertes „Herumwandern“
  • An der falschen Stelle oder falschen Türseite warten, sich durch zu kleine Öffnungen zwingen wollen
    Ins Leere starren
  • Den eigenen Besitzer nicht mehr erkennen
  • Reduziertes Interesse an Spielzeug und Zuwendung
  • Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit
  • Wechsel des „Tag-Nacht-Rhythmus“, vermehrtes Schlafbedürfnis, vor allem tagsüber, nachts
    unruhiger und eher geringer Schlafbedürfnis
  • Unsauberkeit, Verlernen der Stubenreinheit, reduziertes Anzeigen von „Gassi-gehen“-Müssen
  • Ständiges „Auf-und-ab-Laufen“ oder „Rein-Raus-Wollen“
  • Orientierungslosigkeit, wenig zielgerichtete Aktivitäten und geringes Interesse an der Umgebung.

Was können Sie tun?

Ein hochdosierter Vitamin-B-Komplex soll den Homocystein-Spiegel senken. Je höher die Homocystein-Werte sind, umso schneller kann die Krankheit fortschreiten. Wir empfehlen die Gabe von DOG FIT by PreThis® Vitamin-B-Komplex für Hunde, auch schon prophylaktisch.

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