BellenWarum manche Hunde verstärkt bellen, kann verschiedene Gründe haben. Will er was vom Herrchen, hat er Stress, ist er unter- oder überfordert, oder geht gerade jemand vorbei. Viele kennen das Problem, sobald der Hund was von Ihnen möchte, steht er da und bellt Sie an. Aber da stellt sich die Frage, warum macht das der eine Hund, ein anderer aber nicht. Ganz einfach, der eine Hund hat gelernt, dass ihm dieses Verhalten was bringt. Wenn er bekommt, was er möchte, wird er es auch zukünftig öfter machen. Geht der Mensch nicht auf das Bellen ein, so wird er weniger oder gar nicht mehr bellen. Also sollte man das konsequent ignorieren. Dabei ist wichtig, wirklich gar nicht darauf eingehen, nicht streicheln, nicht schimpfen. So tun, als ob Sie es gar nicht bemerken würden.

Signale für den Hund zum aufhören

Wenn der Hund in der Wohnung oder im Garten bellt, sobald sich Besuch nähert, so ist das eigentlich ein völlig normales Verhalten, das hat der Hund für sein Territorium in seinen Grundinstinkten verwurzelt. Darum kann man dieses Verhalten nicht ganz abstellen, nur versuchen, es in die richtigen Bahnen zu lenken. Es sollte so sein, dass der Hund kurz anschlägt und dann nicht weiterbellt. Hört er allerdings nicht mehr auf, muss man ihm eine Alternative bieten. Am besten geht das mit einem Markersignal. Beispielsweise mit „Genug aufgepasst!“ Das kann man in der Umgebung üben, wo es später zum Einsatz kommen soll.

Auch Zuhause in der Wohnung

Manche Hunde bellen, sobald sie etwas im Hausflur hören. Dann üben Sie in der Wohnung, indem Sie laut das Signal rufen und daraufhin eine Handvoll Leckerchen in einen Raum werfen, der dem Flur entgegengesetzt liegt. Das kann man auch mit einem Spielzeug üben. Das trainieren sie so lange, bis der Hund auf Ihr Signal hin angeflitzt kommt. Es ist auch wichtig, den Hund zu beobachten, ob er wirklich anschlägt, weil etwas nicht stimmt!

Stress kann den Hund verwirren

Manchmal ist es auch so, dass unser Vierbeiner aus Unterforderung oder auch Überforderung bellt. Ersteres, weil er ja nicht wie in früheren Zeiten die Hunde eine Aufgabe hat, wie Herde hüten, sondern nur ein paar Gassirunden geht. Dann gibt es die Herrchen, die zuviel mit ihm machen, wie mehrmals wöchentlich in die Hundeschule gehen. Der Hund denkt dann, dass er für alles zuständig ist, das Haus bewachen, Besucher fern zu halten, den Menschen verteidigen. Da sollte man schnell überlegen, die goldene Mitte zu finden, denn beides bedeutet Stress.

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