hund-frau-therapieDas Hunde zumindest glücklicher machen können – das wissen wir alle schon lange. Aber wer hätte gedacht, dass schon ein einmaliger Kontakt zu einem Hund deutliche Auswirkungen auf unsere Psyche hat? Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe an der British Columbia University.

Sie untersuchten die Auswirkungen von Hunden auf Studenten

Dazu muss man wissen, dass immer mehr Universitäten ihre Fürsorgepflicht gegenüber ihren Studenten ernst nehmen. Denn man weiß ja, wie sie unter Druck stehen, um die wichtigen Prüfungen zu schaffen, damit der Abschluss nicht in Gefahr gerät. Dann könnte es sein, dass man auf der Straße steht mit leeren Händen. Kein Wunder, dass die Studenten über große seelische Belastung klagen. Es gibt psychologische Hilfsangebote. Aber in den USA setzen Universitäten immer mehr auf Therapiehunde. Das ist uns hier in Europa neu, dem Autor jedenfalls. An der Miamy University gibt es bespielsweise sogar ein spezielles Therapiehundeprogramm. Im Beisein einer Trainerin können die Studenten mit den Hunden reden und spielen. Das hat positive Resonanz. Der Kontakt zu den Hunden bringt das Gefühl, akzeptiert, geliebt und aufgemuntert zu werden durch die Zuneigung und Wärme der Tiere, so berichtet die Pressestelle der Universität.

Die Forscher der British Columbia University wurden neugierig

Man befragte die Teilnehmer der Therapiehundesitzungen, es waren 246 Studenten. Sie wurden vor der Sitzung befragt, direkt danach und dann zehn Stunden später. Die Ergebnisse seien bemerkenswert, so der Studienleiter. Sogar zehn Stunden später hätten die Probanden berichtet, dass sie etwas weniger negative Gefühle hätte als sonst. Die fühlten sich besser unterstützt und weniger gestresst als die, die nicht an der Sitzung teilgenommen hätten. Das sagt aus, dass tatsächlich ein einmaliger Kontakt zu einem Therapiehund reicht, um Menschen glücklicher und gelassener zu machen. Unmittelbar nach der Sitzung waren die Meinungen übereinstimmend, dass man sich deutlich weniger gestresst fühlte. Auch mehr Energie und Mut und halt glücklicher war das Resultat. Und wie gesagt, dass war auch zehn Stunden später noch so.

Hier einmal der Original Beitrag der: British Columbia University

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