Lähmungen beim Hund treten zumeist an den Hinterläufen oder Vorderläufen auf und deuten natürlich auf ein ernstes Gesundheitsproblem hin. Zum einen kann die Lähmung durch äußere Einwirkungen, wie beispielsweise durch einen Unfall, entstehen, doch auch verschiedene Krankheiten können eine Lähmung beim Hund verursachen. Grundsätzlich gilt: Zeigt sich beim Hund eine Lähmung – sofort zum Tierarzt!

Lähmungen beim Hund durch einen Unfall

Im Rahmen eines Unfalls kann es recht schnell zu einer Nervenquetschung durch Schwellungen oder auch zu einer Verletzung der Nerven oder gar des Rückenmarks beim Hund kommen, wodurch eine optimale Nervenfunktion nicht mehr möglich ist. Der Hund ist nicht mehr in der Lage, seine Extremitäten normal zu bewegen und eine Lähmung stellt sich ein. In solch einem Fall muss der Hund in vielen Fällen operativ behandelt werden. Sollte die Lähmung aus einer Schwellung und einer hiermit verbundenen Quetschung der Nerven resultieren, können Medikamente gegen die Schwellung und ein Vitamin-B-Präparat eine Besserung bringen. Des Weiteren kann auch ein Bandscheibenvorfall eine Lähmung verursachen, sofern die Bandscheibenflüssigkeit, die aus der Bandscheibe austritt, auf das Rückenmark drückt. Hierdurch werden die Rückenmarksnerven abgeklemmt und eine Lähmung entsteht.

Degenerative Erkrankungen stehen oft im Zusammenhang mit Lähmungen

Konnten ein Unfall und auch ein Bandscheibenvorfall als Ursache für die Lähmung ausgeschlossen werden, so können die Lähmungserscheinungen beispielsweise aus einer degenerativen Erkrankung des Hundes resultieren. Diese degenerativen Erkrankungen zeigen sich vor allem sehr häufig bei Hunderassen, die gravierend überzüchtet sind. Kurzbeinige Hunderassen, die zeitgleich einen sehr langen Rücken aufweisen, sind von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule sehr häufig betroffen und in einem fortgeschrittenen Stadium können diese Degenerationen starke Lähmungen verursachen. Der Hundehalter sollte sein Tier stets genau beobachten und Veränderungen in den Bewegungsabläufen sowie Inkontinenz des Hundes als gefährliche Warnsignale für Beeinträchtigung der Nervenfunktion erachten. Eine ausreichende Versogung mit einem hochwertigen Vitamin-B-Komplex für Hunde wird empfohlen.

Was kann der Hundehalter gegen Lähmungen tun?

Wie anfänglich bereits angesprochen, stellen Lähmungen bei Hunden ein ernstes Problem dar und der Hundehalter muss sein Tier umgehend zu einem Tierarzt bringen. Der Tierarzt kann mithilfe entsprechender Untersuchungen feststellen, welche Ursachen die Lähmungen letztendlich auslösen. Daraufhin werden je nach Auslöser für die Lähmung entsprechende Therapien oder auch Operationen angesetzt, welche darauf abzielen, dass die Nervenfunktion wieder auf ein optimales Niveau gebracht wird.

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