hund-trockenfutterViele Hundebesitzer sind sich unsicher, welches Futter am besten für ihren Vierbeiner ist. Da ist einmal das fertig gekaufte, es ist stets griffbereit und lange haltbar, ohne großen Aufwand zu verwenden und auch vom Hersteller richtig zusammengestellt. Die hygienische Unbedenklichkeit und die ausreichende Kennzeichnung der Inhaltsstoffe sind im Futtermittelgesetz vorgeschrieben. Daher ist der Standard für Hundefutter in den allermeisten Fällen im deutschsprachigen Raum sehr hoch.

Bedarfsgerechte Zusammenstellung

Dort ist man leider nicht immer ganz auf der sicheren Seite, das haben Untersuchungen ergeben. Dennoch ist Fertigfutter nach wie vor eine vernünftige und praktische Art, den Hund zu ernähren. Dann wäre noch die Frage beim fertig gekauften Futter, was man nimmt. Grundsätzlich gibt es die Wahl zwischen Trocken- und Dosenfutter. Was ist mit Trockenfutter? Trockenfutter ist in der Regel preiswerter als Feuchtfutter vergleichbarer Größe. Das ist damit zu erklären, dass durch den Entzug der Feuchtigkeit pro Gewichtseinheit mehr Energie untergebracht werden kann. Deswegen braucht der Hund auch pro Tag weniger Futter. Speziell bei der Fütterung von großen Hunden ist das ein entscheidender Vorteil. Auch der Verpackungsmüll, der dabei anfällt, ist deutlich geringer als bei der Verwendung von Dosen.

Verfahren bei der Trockenfutterherstellung

Die Mischung der getrockneten und gemahlenen Rohzutaten kann als Kroketten gebacken oder unter hohem Druck und gegebenenfalls unter Verwendung von Wasserdampf durch eine Öffnung gepresst werden. Dadurch entstehen die typischen Pellets. Wird kein Wasserdampf, sondern lediglich der mechanische Druck angewandt, heißt es „kalt gepresstes „ Futter. Trotzdem können dabei Temperaturen von bis zu 80 Grad entstehen. Die Anwendung von Wasserdampf bezeichnet man als Extrusionsverfahren. Dabei entsteht bei 120 Grad ein echter Teig, der dann durch eine Düse gepresst und dann mit Warmluft getrocknet wird. Die Hersteller von kaltgepresstem Futter werben mit größerer Natürlichkeit. Die Fabrikanten von extrudierter Hundenahrung weisen darauf hin, dass gewisse Komponenten wie beispielsweise Stärke und Gemüse durch Hitze aufgeschlossen werden müssen. Dann erst sind sie für den Hund verwertbar. Es kann daher sinnvoll sein, kaltgepressten Pellets Getreideflocken oder -pops zuzusetzen.

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