chihuahaEs ist mal ganz interessant, seinen Hund zu beobachten. Dabei können einem die tollsten Dinge auffallen. Man sollte sich wirklich mal Zeit dafür nehmen, das eröffnet ganz neue Perspektiven. Haben sie das überhaupt gewusst? Wedelt der Hund nach links, ist er angespannt, hat er ein negatives Gefühl oder hat Angst. Wedelt er nach rechts, ist er gut drauf, freut sich und ist friedlich.
Das haben sogar Wissenschaftler der italienischen Universität von Trento heraus gefunden.

 

 

Tatsächlich, Hunde können das Wedeln rechts oder links anfangen!

Aber er scheint manchmal nicht zu wissen, wo rechts oder links ist. Das passiert öfter mal. Beispiel: Die Katze des Nachbarn, die manchmal vor dem Fenster rumschleicht, mag er gar nicht. Also sollte er ein negatives Gefühl haben. Er ist auch ganz missmutig, knurrt und fixiert sie mit starrem Blick. Er mag sie erst gar nicht in seinem Revier haben. Da bewegt sich auch sein Schwanz aber durchaus nicht, wie es die Wissenschaftler erläutern, nach links, obwohl er negativ geladen ist. Manchmal wedelt er missmutig knurrend nach rechts. Wahrscheinlich macht er es so, wie es ihm gerade gefällt. Oder er bringt was durcheinander. Wenn er sprechen könnte, hätte er es ja verraten!

Das geht auch so mit seinem Leckerli.

Da wedelt er natürlich immer erfreut, wenn das ihm gegeben wird. Als er mal negativ nach links wedelte, dachte Herrchen natürlich, er will es heute nicht. Da war er aber sehr erzürnt, als das Leckerli wieder weggepackt werden sollte. Er war da sehr schlechter Stimmung und hat überhaupt nicht gewedelt. Was ist das Fazit daraus? Hunde sind eigentlich meistens glücklich, sie wedeln nur nicht immer richtig.

Chihuahua – klein, aber oho

Der Chihuahua gilt als die kleinste Hunderasse überhaupt. Der kleine Hund kommt aus der gleichnamigen Provinz im Norden Mexikos. Es sagt die Legende, dass er mit den Konquistadoren ins Land gekommen ist. In Deutschland fasste er Anfang der 1950er Jahre Fuß. Seither ist seine Beliebtheit ungebrochen. Die Eintragungszahlen beim VDH steigen ständig. Wer sich für einen Chihuahua interessiert, wird sehen, dass es den Standard-Hund gar nicht gibt. Die Rasse besticht durch eine große Vielfalt an Varietäten und Farben. Es gibt auch kurz- und langhaarige Chihuahuas. Sein Fell muss aber weder getrimmt noch geschoren werden. Es bedarf auch keiner besonderen Pflege, auch die Langhaar-Version nicht. Die haart nur etwas mehr, das liegt in der Natur.

Er braucht nicht viel Platz und hat starke Nerven.

Das macht ihn zu einem idealen Begleiter, auch in der Stadt. Man kann ihn sogar in einer Tasche mitnehmen. Der größte Fehler ist aber, ihn zu unterschätzen. Er ist ein vollwertiger Hund, der auch so behandelt werden will. Da er so putzig ist, wird auch gerne bei der Erziehung ein Auge zugedrückt. Das sollte man aber bereits beim kleinen Welpen beginnen. Chihuahuas sind temperamentvoll und selbstbewusst. Sie haben einen starken Charakter. Manche können sogar eigensinnig sein und brauchen unbedingt ein starkes Herrchen oder Frauchen. Der Besuch einer Welpenschule, eine liebevolle aber durchgreifende Erziehung ist vonnöten. Häufige Kontakte zu anderen Hunden sind zur Sozialisierung wichtig. Darüber hinaus sind Chihuahuas anschmiegsam, verschmust und menschenbezogen. Ihre Menschen verteidigen sie mutig, so klein sie sind. Sie haben alles in allem ein sehr gutmütiges Wesen und sind ideal auch als Begleiter für ältere und einsame Menschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.