hunde-spaßWas kann man tun, wenn ein Hund mit anderen nicht klarkommt? Wem ist das nicht schon passiert, dass einem während eines Spaziergangs an anderer Hund mit seinem Menschen begegnet. Einer der Hunde bellt und zerrt wie wild an der Leine.Kurz, er regt sich fürchterlich auf. Oft ist es so, dass der andere Hund dann auch anfängt, verrückt zu spielen.
Das ist eigentlich kein gänzlich ungewöhnliches Verhalten. Eigentlich kommt man mit ignorieren schon weit.

Wie hat sich diese Verhaltensweise ergeben?

Manchmal hat ein Hund schon negative Erfahrungen mit anderen gemacht und da war der Angriff die beste Verteidigung. Es kann auch sein, dass ein Hund insgesamt eher unsicher ist und drückt das durch gesteigerte Aggression aus. Fast immer wird die Situation durch die Hundebesitzer noch verschärft. Da wird beruhigt durch nette Worte oder auch etwa heftiger. Leider, so sagen die Experten, wird das von den Hunden oft missverstanden, nämlich als Bestätigung des momentanen Verhaltens. Dadurch steigern sich beim Hund die Bemühungen, jetzt aber „richtig“ loszulegen.

Wichtig ist die Selbstkontrolle des Hundeführers

Das liegt einfach an der eigenen Ausstrahlung. Wenn man mit dem Hund Gassi geht und den entgegen kommenden sehe, beschleunigt sich der Herzschlag, weil man nicht weiß, was jetzt kommt. Dadurch, so die Experten, verändert sich auch der Geruch des Menschen. Stresshormone werden freigesetzt, die auch der andere Hund wahrnimmt. Wer die Leine kürzer anzieht aus Schreck, den Schritt verändert, unbewusst, gibt damit dem Hund auch unbewusst das Kommando zur Attacke. Wenn der Hundeführer entspannt reagiert, weil er davon ausgeht, die Situation unter Kontrolle zu haben, ist es der Vierbeiner auch.

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