hund-schmerzmittelAckerschachtelhalm – ein altes Mittel für Hunde. Er kann das Immunsystem stärken, das Wachstum von Krebszellen hemmen, ein stabiles Bindegewebe aufbauen, kann den Alterungsprozess hemmen, wirkt entzündungshemmend und kann gegen Blasen- und Nierenentzündungen helfen.

Ackerschachtelhalm als Schmerzmittel?

Als Schmerzmittel, wenn andere nicht helfen oder sie dem Hund auf den Magen schlagen, kann Ackerschachtelhalm sehr gut schmerzen lindern. Auch wirkt er von innen gut bei Wunden, die nicht heilen wollen, die jucken oder eitern. Der Ackerschachtelhalm findet als Tee Anwendung bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen von Niere und Blase. Zur Behandlung brüht man einen Tee mit einem Teil Ackerschachtelhalm und zehn Teilen Wasser. Man kann auch etwas Honig zufügen, damit der Tee besser schmeckt. Das getrocknete Kraut kann auch problemlos über Futter gestreut oder in Joghurt eingerührt, dem Hund gegeben werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt lt. Angaben der Experten bei 1 – 2 g.

besondere linderung bei Gelenkentzündungen.

Man kann aus dem getrockneten Kraut auch einen guten Breiumschlag zur äußeren Anwendung herstellen.  Am besten sollte er allerdings wirken, wenn man frisches Kraut, falls vorhanden, nimmt. Dazu wird es auf einem Holzbrei zu einem Brei zerrieben, mit dem Fleischklopfer oder dem Nudelholz. Den frischen Brei direkt auf das schmerzende Gelenk auftragen. Hat man trockenes Kraut, lässt man eine Handvoll erst 20 Minuten in wenig Wasser köcheln. Die grüne Flüssigkeit abseihen, das warme Kraut abkühlen lassen und dann auftragen.

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