Hund

HundAuch für Hunde gilt, dass Übergewicht, Allergien, Rücken-und Gelenkerkrankungen sich negativ auswirken. Das Wohlbefinden leidet. Was die meisten gar nicht bedenken, auch Hunde können unter dem Alltagsstress leiden, wie die Menschen. Das kommt daher, dass einige Hundebesitzer oft ungewollt ihren Frust usw. und damit negative Energie auf die Tiere übertragen. Schon leidet auch der Hund unter Muskelverspannungen.

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15 Aug. 2016
Mops

MopsDer Mops gehört zu den ältesten bekannten Hunderassen: Als Begleithund, Familien- oder Schoßhund erfreut sich der knautschige Geselle schon seit Jahrhunderten größter Beliebtheit. Oder, wie Loriot schon sagte: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. In diesem Artikel bekommst Du Informationen über die Rassegeschichte, dass Erscheinungsbild, die Charaktereigenschaften, typische Hundekrankheiten und wichtige Tipps zur Anschaffung und der folgenden Mopshaltung. Vorab: Wir wissen, das diese Rasse nicht bei allen Zustimmung findet und das Wort Qualzucht des Öfteren auftaucht. Ja, das ist richtig, dennoch ist die Rasse weit verbreitet und glücklicherweise gibt es inzwischen viele Rückzuchten, die z.B. eine zurückgesetzte Nase und hervorquellende Augen gezielt angehen. Wir gehen auch auf das Thema in diesem Artikel ein.

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Boxer

Boxer

Einleitung

Ach, du dicker Hund: Immer mehr Hunde sind übergewichtig. Auch wenn ein „Pummelchen“ manchmal niedlich aussieht, ist das Übergewicht doch oftmals ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem für den betroffenen Hund. Deshalb heißt es: Ursachen erkennen, Probleme auflösen und dafür sorgen, dass der Hund das gesunde und aktive Leben bekommt, dass er verdient hat.

Diät allein ist keine Lösung

Viele Halter meinen, es genüge, einfach weniger Futter zu geben – doch so einfach ist es nicht. Übergewicht hat oft komplexe Ursachen: Neben einem Zuviel an Kalorien spielen Bewegungsmangel, die falsche Futterauswahl oder unbewusste Angewohnheiten eine Rolle. Schnell werden durch Essensreste vom Tisch, unpassende Leckerlis oder ungeeignete Futtersorten Kalorien angesammelt, während essenzielle Nährstoffe oft auf der Strecke bleiben. Eine Futterreduzierung ohne Anpassung der Nährstoffversorgung kann daher kontraproduktiv sein.

Die Wahl des Futters

Damit ein Hund abnehmen kann und dabei gesund bleibt, sollte die Futterration gezielt auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt werden. Faktoren wie Aktivitätsniveau, Rasse, Alter und Gesundheitszustand spielen eine wichtige Rolle. Die Unterstützung durch eine professionelle Ernährungsberatung ist sinnvoll – denn viele Tierärzte verfügen nicht über eine spezialisierte Ausbildung auf diesem Gebiet. Festgelegte Fütterungszeiten und eine klare Kontrolle der täglichen Futtermenge helfen dabei, den Überblick zu behalten. Statt vieler Leckerlis kann man auch mit Spiel oder Streicheleinheiten belohnen. Diät-Fertigfutter sind ein NOGO! Es gibt kaum etwas ungesünderes für Hunde, insbesondere wenn es sich dabei um Trockenfutter handelt.

Bewegung macht den Unterschied

Auch beim Hund gilt: Ohne Bewegung geht’s nicht. Regelmäßige, auf den Hund abgestimmte Spaziergänge, gemeinsames Spiel oder sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Radfahren sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern fördern die Fettverbrennung und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Wichtig ist, die Intensität langsam zu steigern – besonders bei Hunden, die stark übergewichtig sind. Mehrere kleinere Runden sind oft besser als ein langer Spaziergang, vor allem für kleine Rassen oder ältere Hunde. Bewegung stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern unterstützt auch das Herz-Kreislauf-System und fördert die Lebensfreude.

Gesundheitliche Folgen von Übergewicht beim Hund

Zu viele Kilos wirken sich auf viele Bereiche der Hundegesundheit aus. Das Herz-Kreislauf-System wird belastet, die Gelenke und der Bewegungsapparat tragen schwer an den zusätzlichen Pfunden, und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes können die Folge sein. Auch Bandscheibenprobleme und Leberfunktionsstörungen sind bei übergewichtigen Hunden keine Seltenheit. Deshalb ist es wichtig, Übergewicht konsequent anzugehen – aber nicht mit radikalen Diäten, sondern mit Geduld und einer nachhaltigen Umstellung.

Die Rolle von Mikronährstoffen

Gerade wenn der Hund an Übergewicht leidet, sollten die Gelenke besonders beachtet werden. Die zusätzliche Belastung kann den Bewegungsapparat strapazieren. Hochwertige Mikronährstoffe, wie sie in ausgewogenen Ergänzungsfuttermitteln enthalten sind – beispielsweise Glucosamin, Collagen und MSM – können die normale Funktion der Gelenke unterstützen und einen Beitrag zur Beweglichkeit leisten. Eine ausgewogene Versorgung trägt dazu bei, dass der Hund trotz Diät vital und beweglich bleibt.

Alltagstipps für mehr Erfolg

  • Wiege deinen Hund regelmäßig und führe ein kleines Tagebuch über Bewegung und Futtermenge.
  • Baue kleine Übungen und Spiele in den Alltag ein: Balancieren, Apportieren oder kleine Suchspiele.
  • Passe die Futterration an die reduzierte Aktivität im Alltag an und ersetze Leckerlis durch besondere gemeinsame Zeit.
  • Beobachte dein Tier genau: Bereits kleine Veränderungen zeigen oft große Wirkung.

Fazit

Der Weg zum Idealgewicht ist ein Prozess, der Geduld und Konsequenz erfordert – aber er lohnt sich. Ein gesunder, agiler Hund profitiert von mehr Lebensfreude und einer höheren Lebenserwartung. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und die richtige Unterstützung im Alltag machen den Unterschied. Mit einem gezielten Blick auf die Bedürfnisse deines Hundes steht einem fitten und gesunden Hundeleben nichts mehr im Weg.

Du und dein Hund: Das Leben mit Hund ist geprägt von vielen gemeinsamen Momenten und kleinen Alltagsabenteuern. Jeder Tag bringt neue Erfahrungen, die das Miteinander bereichern. Wer aufmerksam auf die Bedürfnisse seines Vierbeiners eingeht, schafft die Grundlage für eine lange, vertrauensvolle Partnerschaft. Denn oft sind es gerade die kleinen Dinge, die Hund und Mensch besonders verbinden.

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JOINTS elements
04 Nov. 2015
Shar Pei

Shar PeiDer Shar Pei oder auch Faltenhund ist ein wirklich einzigartiger Anblick: Ein imposanter Körper, überzogen von wulstigen Falten. Lange Zeit war die alte, chinesische Hunderasse eine wahre Rarität auf unseren Straßen, mittlerweile gewinnt der faltige Asiat allerdings auch in der westlichen Welt immer mehr Freunde. Grund dafür ist wahrscheinlich nicht allein das exotische Erscheinungsbild des Shar Pei, sondern auch sein ruhiges Wesen, das ihn für viele Liebhaber zum absoluten Traumhund macht. Aber natürlich hat auch der sanfte Faltenhund seine Ecken und Kanten, die unbedingt vor der Anschaffung bedacht werden müssen.

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20 Mai 2015

WeimaranerFaszinierende Schönheit mit speziellen Anforderungen. Wohl keine andere Rasse hat mehr Potential ein Modehund zu werden: Schon der Anblick eines Weimaraners mit seinem silbrig-glänzendem Fell, den geschmeidigen Bewegungen, der stolzen Haltung und dem edlen, distanzierten Gesichtsausdruck bringt so manches Herz zum schmelzen. Da verwundert es eigentlich niemanden, dass immer mehr Menschen sich eines dieser anmutigen Tiere an ihrer Seite wünschen. Dabei eignet sich der wunderschöne Weimaraner leider nur sehr bedingt als Familienhund.

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28 Apr. 2015
Mops

MopsGerade wenn es draußen kalt ist, sieht man sie immer öfter: Hunde in Mäntelchen. Verschiedene Schnitte und Verwendungszwecke, vom funktionalen Regenmantel bis hin zum kompletten Hunde-Outfit mit passenden Accessoires hält der Markt fast alles bereit, um Hunde jeder Größe anzukleiden. „Das ist Tierquälerei!“, schimpfen die einen. „Aber das sieht doch niedlich aus!“, argumentieren die anderen. Die Diskussionen über Hundekleidung sind kontrovers und werden oft sehr leidenschaftlich und emotional geführt. Und wie immer liegt die Wahrheit wohl irgendwo zwischen den Extremen.

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Alter Hund

Hund

Einleitung

Es klingt, wie eine Szene aus einem Horrorfilm: Winzig kleine Parasiten, die ihren Wirt regelrecht von Innen heraus auffressen, ohne dass dieser die kleinen Monster daran hindern kann. Hier ist aber nicht die Rede von einem gruseligen Fantasiewesen sondern von einem ganz realen Parasitenbefall: Leishmaniose.

Leishmaniose – eine Tropenkrankheit auf Reisen

Leishmaniose galt lange Zeit als reine Tropenkrankheit. Sie kann bei vielen verschiedenen Säugetieren auftreten, den Menschen eingeschlossen. Die meisten Fälle kommen hierzulande aber beim Haushund vor. Die winzig kleinen Leishmanien werden durch den Stich der Sandmücke übertragen, die lange Zeit als Insekt der Tropen galt. Allerdings breitet sich diese Mücke mittlerweile auch im Mittelmeerraum aus – und mit ihr die Leishmanien. Dies ist ein Grund, weshalb die Leishmaniose oftmals zu unrecht pauschal mit dem Auslandstierschutz in Verbindung gebracht wird. Aber die Sandmücke und ihre Erreger sind auf dem Vormarsch: Auch in Deutschland wurden schon Exemplare der Sandmücke gefangen, die beweisen, dass die Leishmaniose mittlerweile längst auch in unseren Gefilden angekommen ist.

Typische Leishmaniose-Symptome und Krankheitsverlauf

Die Leishmanien selbst sind winzige Erreger, die kaum dass Sie durch den Stich in den Körper eingedrungen sind, beginnen die Zellen ihres Wirtes zu zerstören. Sie vermehren sich in den Zellen und greifen diese dann von Innen an. Dabei haben sie es vor allem auf die Immunabwehr des Tieres abgesehen, so dass es bei fortschreitendem Verlauf zunehmen zu diffusen Immunabwehrreaktionen kommen: Unspezifische Entzündungen, Geschwüre und Zelldegenerationen sind typische Symptome. Auch Durchfall, scheinbar grundlose Lahmheit und Appetitlosigkeit sind weitere Krankheitsanzeichen der Anfangsphase.

Während Anfangs normalerweise vor allem die Haut betroffen ist, breiten sich die Symptome mit der Zeit immer weiter aus, bis schließlich der ganze Körper betroffen ist und auch innere Organe vermehrt Schäden davontragen. Dabei sind die Reaktionen so konfus, dass es zu Leberentzündungen, Nierenversagen, Knochenmarkentzündungen, Nervenentzündungen und vielen anderen Erkrankungen kommen kann, die nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern auch tödlich sein können. Tatsächlich endet Leishmaniose langfristig betrachtet fast immer tödlich, denn für den Befall mit Leishmanien gibt es nach wie vor keine Heilung.

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Da es, wie bereits erwähnt, aktuell noch keine vollständige Heilung für an Leishmaniose erkrankte Tiere gibt, setzen die meisten Therapieansätze auf eine Linderung der Symptome, einen Stopp der Ausbreitung der Leishmanien im Körper, sowie eine Unterstützung der körpereigenen Abwehr, wie zum Beispiel mit Colostrum für die Unterstützung des Immunsystem.

Wird die Erkrankung rechtzeitig bemerkt, kann der Tierarzt je nach Verträglichkeit verschiedene pharmazeutische Mittel verabreichen, die bei konsequenter Einnahme die Leishmanien daran hindern, sich weiter im Körper auszubreiten und weitere Organe und Körperregionen zu befallen. Dadurch kann auch ein erkrankter Hund ein normales Leben mit den Parasiten führen. Weitere Vorsichtsmaßnahmen müssen hier nicht ergriffen werden, zumal eine Ansteckung durch den Kontakt von Hund zu Hund im frühen Stadium nahezu ausgeschlossen ist. Eine tierärztliche Betreuung ist im Fall von Leishmaniose allerdings dennoch immer zwingend erforderlich, um die Krankheit unter Kontrolle zu halten und schmerzhafte Symptome bei dem Tier so lange wie möglich verhindern zu können.

Auslandshunde und Leishmaniose

Da die Verbreitung der Sandmücke derzeit vor allem im Mittelmeerraum zu einer nahezu epidemischen Ausbreitung der Leishmaniosefälle führt, wird die Erkrankung häufig auch mit dem Auslandstierschutz in Verbindung gebracht. So manch ein Unwissender rümpft die Nase darüber, dass kranke Tiere einreisen und die Erreger in sich tragen. Natürlich sollte jede verantwortungsvolle Tierschutzorganisation ihre Hunde (und natürlich auch Katzen) vorab auf verschiedene Erkrankungen und natürlich auch auf Leishmaniose-Befall testen – ein Risiko für den heimischen Tierbestand ist allerdings nicht zu befürchten. Denn die Leishmanien verbreiten sich tatsächlich fast ausschließlich über den Stich einer infizierten Sandmücke, eine direkte Übertragung von Hund zu Hund ist im Normalfall ausgeschlossen. Allerdings befinden sich gerade in offenen Hautläsionen, die im Spätstadium auftreten, viele aktive Erreger, die wenn Sie direkt in den Blutkreislauf gebracht werden (zum Beispiel durch offene Wunden) ebenfalls Infektionen hervorrufen können.

Viel problematischer zeigt sich die zunehmende Ausbreitung der Sandmücke: Denn auch wenn derzeit nur vereinzelt Sandmücken in unseren Breitengraden entdeckt werden, so ist es angesichts der aktuellen Klimaentwicklung dennoch bedenklich, wie ein Insekt der Tropen hierzulande heimisch werden kann. Denn nach wie vor ist eine Impfung gegen den Erreger nicht möglich – der einzige wirksame Schutz vor Leishmaniose besteht darin, sich und sein Tier durch Insektenabwehr vor dem Stich zu bewahren. In diesem Zusammenhang ist auch dringend davon abzuraten, einen gesunden Hund mitzunehmen, wenn der Urlaub in einem Leishmaniose-Gebiet mit starker Sandmückenpopulation verbracht werden soll.

 

01 März 2015
Rhodesian Ridgeback

Rhodesian RidgebackLöwenjäger im Wohnzimmer? Eigentlich ist es kein Wunder, dass der Rodesian Ridgeback immer beliebter wird: Die großen, rotbraunen Hunde mit dem typischen Fellkamm auf dem Rücken sehen einfach unglaublich majestätisch aus, so dass es schwer fällt, sich ihrer Faszination zu entziehen. Entsprechend steigt auch die Zahl an Haltern, die sich einen Rhodesian Ridgeback wünschen von Jahr zu Jahr an. Leider wird dabei häufig vergessen, dass diese Rasse mit ihrem beeindruckenden Erscheinungsbild zu einem ganz bestimmten Zweck gezüchtet wurde – und dadurch nur sehr bedingt zur Haltung als pflegeleichter Familienhund geeignet ist.

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