23 Feb. 2015
Cane-Corso

Cane-CorsoFaszinierende Muskelberge oder potentielle Gefahr? Während auf der einen Seite Kleinsthunde heiß begehrt sind, gibt es auch immer mehr Menschen, die sich für das komplette Gegenteil erwärmen: Die massigen, gut bemuskelten Molosser-Hunderassen haben ihren ganz eigenen Freundeskreis. Dabei wird eine hierzulande eher neue Rasse immer beliebter: Der Cane Corso italiano. Gerade Züchter und Liebhaber preisen den Cane Corso als freundlichen, ruhigen Familienhund, dennoch gilt er in mehreren Bundesländern als Listenhund. Und die Wahrheit liegt dabei wohl wie meistens irgendwo dazwischen.

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HundSucht man nach einem Hund, tauchen sie unweigerlich früher oder später auf: Auslandshunde, die einen aus irgendeinem verdreckten, vergitterten Shelter heraus treu und mitleiderregend anblicken. Und auch die Tierschutzvereine, die die Hunde aus dem Ausland vermitteln, sprechen mit erweichenden Worten von den schrecklichen Zuständen vor Ort und der Dringlichkeit, mit der die armen Geschöpfe ein besseres Zuhause im gelobten Land des Tierschutzes suchen. Tatsächlich stellt sich die Frage nicht, ob der Auslandstierschutz berechtigt ist: Schon ein Blick auf die teils katastrophale Situation für Tiere in manchen Ländern macht klar, dass Hilfe dringend nötig ist. Ob allerdings die pragmatische Vermittlung hilfsbedürftiger Tiere nach Deutschland der richtige Weg ist, darüber lässt sich vorzüglich streiten.

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Hund

HundOb in den Kleinanzeigen oder im Tierschutz: Wer sich einen Hund zulegen möchte, stößt unweigerlich auf Auslandshunde, die, teils aus katastrophalen Umständen gerettet, nun auf ein warmes Körbchen in einem neuen Zuhause warten. Beim Anblick der furchtbaren, tierunwürdigen Zustände in vielen Ost- und Mittelmeerländern ist der Wunsch den armen Hunden zu helfen groß, der Anblick der treuen Hundeaugen tut sein übriges und schon darf so mancher Hund in ein neues, besseres Zuhause einziehen und ist gerettet. Ganz so einfach, wie es klingt, ist es aber leider nicht – weder für den Hund, noch für die frischgebackenen Halter und Halterinnen.
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hund-welpe

Kommen Hundehalter im Gespräch auf Parasiten, geht es meistens um Flöhe und Läuse, manchmal auch um Zecken. Und auch wenn diese Blutsauger zugegebenermaßen durch und durch lästig sind, gibt es doch auch andere Parasiten, die ebenso häufig vorkommen und teilweise sehr unangenehme Auswirkungen für Hund und Halter haben können: Giardien.

Giardien – Fiese Darmparasiten

Giardien sind Darmparasiten, die eine viele verschiedene Säugetierarten befallen können. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Giardien auch vom Hund auf den Mensch übertragen werden – und andersherum!

Es handelt sich dabei um winzig kleine einzellige Geiseltierchen, die sich in der Dünndarm-Schleimhaut einnisten und in Abhängigkeit vom Gesamtgesundheitszustand des befallenen Organismus Krankheitsymptome auslösen – oder auch nicht. Egal ob die Giardien sich symptomatisch äußern oder nicht, sind die Ausscheidungen des Wirtes aber immer ansteckend und können andere Tiere infizieren.

Junge Hunde bis etwa 2 Jahre sind am häufigsten betroffen, da der Verdauungstrakt in diesem Alter meist noch nicht ausreichend stabil ist. Allerdings kann der Parasit durchaus auch ältere Hunde befallen, auch wenn es hier eine ausgeprägte Symptomatik deutlich seltener ist.

Die Übertragung erfolgt in den allermeisten Fällen über die Aufnahme von infiziertem Kot oder durch Schmierinfektion, wenn zum Beispiel ein Hund einen anderen mit der Schnauze an dessen Hintern begrüßt. Allerdings ist auch stehendes Wasser immer öfter mit Giardien verunreinigt. Für die Übertragung kapseln sich die kleinen Darmparasiten ein und sind so unter günstigen Bedingungen mehrere Monate überlebensfähig und infektiös.

Typische Giardien-Symptome und Krankheitsverlauf

Im Grunde ist die Symptomatik eines Giardien-Befalls denkbar einfach: Ein erkrankter Hund leidet unter starkem, teilweise schleimigen und übelriechenden Durchfall. Zwar kann Durchfall auch viele andere Ursachen haben, werden die Symptome aber über mehrere Tage beobachtet, sollte der Kot vom Tierarzt in einem Schnelltest auf Giardien untersucht werden, um im Zweifelsfall eine Behandlung einzuleiten.

In vielen Fällen verläuft der Giardien-Befall aber auch völlig symptomfrei: Die Parasiten haben sich zwar im Darm des Wirtes eingenistet und werden mit infektiösem Kot ausgeschieden, rufen aber keine Beschwerden hervor. Erst wenn die Parasiten aus irgendeinem Grund Überhand nehmen (beispielsweise durch einen schwelenden Infekt, unzureichende Nährstoffzufuhr oder eine andere Schwächung des Organismus) kommt es zum Auftreten der Symptome.

Das tückische an Giardien ist, dass sie den gesamten Organismus schwächen, indem Sie die Darmtätigkeit behindern. Das Fell wird stumpf, der Hund hat Bauchschmerzen und wird trotz ausreichendem Nahrungsangebot immer dünner. Auch das Immunsystem wird schwächer: Bei anhaltendem Giardien-Befall ist die Abwehr oft nicht mehr stark genug, um auch nur kleinen Infekten standzuhalten.

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Die gute Nachricht lautet: Ist der Befall mit den Darmparasiten erst einmal diagnostiziert, kann Ihr Hund zuverlässig und ohne zu erwartende Komplikationen behandelt werden. Nach dem Nachweis der Giardien im Kot verabreicht der Tierarzt gezielt Medikamente, die zuverlässig und akkurat gegeben werden müssen. Zudem müssen Sie während der Spaziergänge unbedingt den Kot Ihre Hundes aufsammeln – Nur so kann vermieden werden, dass sich andere Hunde ebenfalls mit Giardien anstecken. Außerdem sollten Sie alle Gegenstände, mit denen der Hund in Kontakt kommt gründlich reinigen, um eine Wiederansteckung an verunreinigten Gegenständen zu vermeiden.

Auch wenn mehrere Tiere mit im Haushalt leben ist Vorsicht geboten: Bedenken Sie unbedingt, dass die Parasiten nicht nur von Hund zu Hund, sondern auch zu jedem anderen Säugetier (egal ob Katze, Nagetier oder auch Mensch) übertragen werden können. Deshalb ist es oft klug, im Krankheitsfall gleich alle in einem Haus lebenden Tiere auf Giardien untersuchen und behandeln zu lassen.

Beuge vor

Eines vorab: Wirkliche Vorbeugungsmaßnahmen gegen Giardien-Befall gibt es nicht. Weder helfen herkömmliche präventive Wurmkuren, noch gibt es eine Impfung oder eine bestimmte Fütterung, mit der Sie eine Ansteckung vermeiden könnten. Im Gegenteil: Überall, wo Hunde aufeinander treffen, besteht die Gefahr einer Ansteckung.

Dass es keine Präventiv-Maßnahmen gibt, heißt allerdings noch lange nicht, dass Sie nichts gegen die Ausbreitung von Giardien tun können. Zum Beispiel ist es sinnvoll in regelmäßigen Abständen Kotproben zu sammeln und zur Untersuchung einzuschicken, um auszuschließen, dass der eigene Hund befallen ist und als „Ausscheider“ andere Tiere weiter ansteckt und so für eine Ausbreitung des Darmparasiten sorgt. Im Falle einer Infektion können Sie so auch schneller zur Behandlung übergehen und verhindern, dass der Hund gesundheitliche Beschwerden entwickelt. Unterstütze auf jedenfall das Immunsystem des Hundes. Auch gründliche Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise die Reinhaltung des Schlaf- und Fressplatzes, können hilfreich sein, um eine Ansteckung an Giardien zu vermeiden.

 

15 Dez. 2014
Akita Chiba

Akita

Der Akita ist ein auffallend schöner, imposanter Hund, der Selbstbewusstsein und Würde ausstrahlt. Der „Hund von Akita“ ist eine der uralten japanischen Rassen, die in ihrer Erscheinung sowohl an nordische Hunde und als auch an Spitze erinnern, aber doch ein sehr eigenes Wesen besitzen. Sie nur aufgrund ihrer beeindruckenden Erscheinung anzuschaffen, wäre fahrlässig!

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11 Dez. 2014
Border Collie

Border CollieArbeitssüchtiger Spezialist oder intelligenter Familienhund? Der Border Collie gehört zu den Hunden, die aktuell in den Medien eine große Präsenz genießen. Egal ob in der Werbung, im Film oder in Talentshows: Die gelehrigen Hütehunde bestechen nicht nur durch ihr tolles Aussehen, sondern auch durch ihre überdurchschnittliche Intelligenz, durch die sie auch schwierige Kunststücke spielend leicht erlernen. Mit wachsender Beliebtheit häufen sich aber auch negative Berichte über die Rasse: Sie seien hyperaktiv, nervig, neigten zum Beißen und müssten den ganzen Tag beschäftigt werden, heißt es immer wieder.

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01 Dez. 2014
Chihuahua

ChihuahuaHandtaschen-Accessoire oder kleiner Hund? Die Stars aus Hollywood machen es vor: „Hund“ trägt man heutzutage in der Handtasche. Besonders beliebt ist dabei die kleinste Hunderasse der Welt, der Chihuahua: Die Hündchen im Miniaturformat gehören mittlerweile zu den wohl beliebtesten Hunderassen überhaupt. Dabei haben die kleinen Zwerge auch haltungsbedingt oft nur noch wenig von „echten“ Hunden: Um im Hunderudel mit normal großen Hunden zu spielen, sind sie zu zerbrechlich, das Bellen klingt dünn, lange Spaziergänge wären für die kurzen Beinchen zu anstrengend, für das tägliche Geschäft geht’s auf eine Katzentoilette und Krankheiten, wie die Partellaluxation, stehen leider an der Tagesordnung. Dennoch ist der Charme dieser Kleinsthunde ungebrochen.

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24 Nov. 2014
Hund

Staupe beim HundAuch Hunde werden krank. Genau wie wir Menschen kämpfen Sie mit Rückenschmerzen, Diabetes, Gelenkerkrankungen bei Hunden und vielem mehr. Allerdings gibt es auch einige Krankheiten, die uns Menschen erspart bleiben, unsere vierbeinigen Freunde dafür aber umso härter treffen. Oft fällt es Hundehaltern aber schwer, diese Krankheiten zu erkennen und die Symptome dem entsprechenden Krankheitsbild zuzuordnen – dabei ist das meistens dringend nötig. Ein typisches Beispiel ist hier die Staupe: Fast jeder hat schon von dieser oft tödlichen Tier-Krankheit gehört, aber die wenigsten wissen mehr als den Namen. Dabei kann eine frühzeitige Diagnose in vielen Fällen lebensrettend sein.

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Chihuahua

ChihuahuaHundekörbe, Hundeleinen, Hundenäpfe, Hundespielzeug – aber auch Hundemäntel, Hundeschmuck, Hundeshampoo und Hundeaccessoires sind in einschlägigen Geschäften in großer Auswahl zu haben. Alles was der Hund braucht und noch vieles mehr, was er eigentlich nicht braucht, kann käuflich erworben werden – und findet reißenden Absatz! Besonders für die kleinen Rassen, gern auch Schoßhunde genannt, bietet der Markt vielerlei Accessoires, deren Nutzen als zweifelhaft betrachtet werden darf. Viel bedenklicher allerdings ist eine Entwicklung, die dem voran geht: Die Tatsache, dass kleine Hunde zunehmend als modisches Accessoire betrachtet werden und nicht als Lebewesen mit Bedürfnissen.

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